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NEWSLETTER #17

Liebe Freundinnen und Freunde der Fairness in allen Lebensbelangen,

Aufruf zur Teilnahme an der Kundgebung in Wien! (weiterlesen)
Die Gruppe @acts_grassroots auf X plant für den 11. April 2026 eine koordinierte Protestaktion unter dem Motto #OneYearLater.
Wir rufen solidarisch und im eigenen Interesse auf, zur

Kundgebung
am 11. April 2026 um 14 Uhr
zur britischen Botschaft zu kommen.

Die Aktion markiert den ersten Jahrestag eines wegweisenden Urteils des britischen Supreme Court (vom 16. April 2025), das klarstellte, dass Begriffe wie „Mann“ und „Frau“ im britischen Equality Act ihre biologische Bedeutung behalten. Regierung und Behörden haben dieses Urteil seither nicht konsequent in Richtlinien und Gesetzen umgesetzt.

Wir erinnern bei dieser Kundgebung an das Versprechen der ÖVP, das Bundesgleichbehandlungsgesetz zu reparieren! 
(Siehe auch EGGö-Beitrag "Reparatur der Novelle ..." weiterlesen)

Mit dem Hashtag #199dayslater (der sich ursprünglich auf eine frühere Aktion im November 2025 bezog) und dem aktuellen Fokus auf das einjährige Jubiläum fordert die Basisbewegung den Schutz von geschlechtergetrennten Räumen und die Wahrung von Frauenrechten auf Basis des biologischen Geschlechts.
Die Proteste sollen zeitgleich an elf Standorten im Vereinigten Königreich (darunter London, Manchester und Edinburgh) sowie durch Solidaritätskundgebungen in Städten wie Berlin, Wien und Düsseldorf stattfinden.

Die wohl großartigste Neuigkeit des bisherigen Jahres ist die Entscheidung des IOC, den Frauensport zu schützen. Das ist eine bahnbrechende Entwicklung im Weltsport. Hier ein Beitrag, der die Bedeutung und die Details dieser Entscheidung zusammenfasst. (EGGö Beitrag ... weiterlesen).

Die Erfolge von Caster Semenya, Imane Khelif u.a. sind ab jetzt hoffentlich Geschichte. Sie und Andere haben nicht nur bei Olympischen Spielen Frauen von Spitzenplätzen verdrängt. Sie haben auch die Qualifikation von Frauen für Olympische Spiele verhindert. 

Unsere Freundin und feministische Bloggerin Rona Duwe in Deutschland wurde von Sabine Maur vor Gericht gezerrt – Maur verlor.
Sabine Maur war bis vor Kurzem eine der einflussreichsten Funktionärinnen im Bereich der Psychotherapie (u. a. Vizepräsidentin der Bundespsychotherapeutenkammer).
Rona verbreitete auf der Plattform X (ehemals Twitter) einen etwa 60-sekündigen Video-Ausschnitt aus einem internen Fach-Webinar von Maur. In diesem Ausschnitt sprach Maur über die Diagnose von „non-binären Personen“ und wie man mit Krankenkassen umgeht, um Kostenerstattung für Behandlungen zu erwirken. Rona kritisierte Maurs Aussagen als Umgehung des Systems. Sie wurde von Maur abgemahnt, die die Verbreitung des Videos sowie bestimmte Behauptungen gerichtlich verbieten lassen wollte.

Das Landgericht Berlin II wies den Eilantrag von Sabine Maur weitgehend ab und entschied, dass das Video als Zeitdokument öffentlich gezeigt werden darf, da ein hohes öffentliches Interesse an der Debatte über Transgender-Leitlinien besteht.
Ronas kritische Kommentare wurden größtenteils als Meinungsfreiheit gewertet. 

Kurz nach dem Urteil trat Sabine Maur von ihren Spitzenämtern zurück. Wir feiern dies als großen Sieg für die „Meinungsfreiheit“ und als Erfolg gegen die aktuelle Form der Trans-Medizin. Pikant ist die Angelegenheit auch, weil Maur eine der Autorinnen der umstrittenen S2k-Leitlinie zur Behandlung der Geschlechtsdysphorie von Kindern und Jugendlichen ist. 

Manchmal gewinnen wir, und dann verlieren wir wieder: Zwei eher beunruhigende Abstimmungen im Europarat und im Europäischen Parlament fordern unsere Aufmerksamkeit.

Hier geht es zu den EGGö-Beiträgen:
Auf der EGGö-Website sammeln wir weiterhin fleißig Eure Leserbriefe an die Medien und freuen uns natürlich auch über zusätzliche Unterstützung! Lesen oder Mitmachen

Unser letzter Stammtisch war gut besucht, worüber wir uns wirklich sehr gefreut haben. Wunderbar war das Erscheinen einiger FZ-Frauen. Ebenfalls beeindruckend waren die großartigen Repräsentanten der Elterninitiative ROGD Österreich, die ein völlig eigenständiger spin off der EGGö ist.
Der Abend hat gezeigt, dass die EGGö als Plattform nach wie vor nachgefragt und notwendig ist. 

Wir werden vor dem Sommer noch einmal zu einem Stammtisch einladen. Mit großer Vorfreude wünschen wir Euch einen frischen Frühling. 

Und wie immer: take care darlings!

Euer EGGö Team

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